Bura auf Cres: Was du wissen musst
Wer im Kvarner Urlaub macht, lernt früher oder später die Bura kennen. Der meist aus Nordost wehende Fallwind entsteht, wenn sich kalte Luft hinter dem Velebit-Gebirge staut und dann über die Pässe zur Küste hinabstürzt. Am heftigsten bläst sie bei Senj, wo Böen über 200 km/h möglich sind.
Was das für deinen Urlaub bedeutet:
• Bei starker Bura können Fähren ausfallen, auch die Verbindungen nach Cres über Brestova - Porozina und Valbiska - Merag.
• Die Krk-Brücke wird bei Spitzenwerten gesperrt, Fahrzeuge mit hohen Aufbauten müssen von der Straße.
• Kleine Boote können kentern. SUP, Kajak und Mietboot bleiben an solchen Tagen besser an Land.
Die gute Seite: Im Frühling, Sommer und Herbst weht die Bura meist sanfter und bringt glasklare Luft und weite Fernsicht. Viele Einheimische schwören, dass sie gut für Laune und Gesundheit ist.
Insider-Tipps:
• Vor jeder Fährfahrt den Wetterbericht prüfen – die Bura kann kurzfristig aufziehen.
• An Bura-Tagen sind Buchten auf der windabgewandten Westseite der Insel oft ruhiger.
• Sonnenschirme gut sichern – Böen kommen plötzlich.