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Lamm und Schafskäse von Cres

Auf Cres gibt es keine Ställe. Die Schafe laufen das ganze Jahr frei über die Weiden und fressen wilde Kräuter. Die Hirten treiben ihre Herden je nach Wasser und Futter von Weide zu Weide, fast so wie vor Jahrtausenden.

Und das schmeckt man: Das Lamm von Cres gilt als besonders aromatisch. Manche Einheimische behaupten sogar, sie könnten am Fleisch erkennen, aus welchem Dorf ein Tier stammt.

Gut zu wissen:

• Die blauen oder roten Farbflecken auf dem Rücken der Schafe sind Besitzermarkierungen. Früher wurden dafür Kerben ins Ohr geschnitten.

• Traditionell wurde fast alles verwertet: Wolle für Kleidung, Felle für den Dudelsack Meh, und für manche Süßspeisen wie Olito nahm man Lammfett statt Butter.

Schafskäse aus Loznati:

Früher machte fast jeder Haushalt eigenen Käse. Heute hat eine Familiengenossenschaft in Loznati die Tradition wiederbelebt und betreibt eine kleine Käserei mit eigenen Schafen und Ziegen. Besucher können bei der Herstellung zuschauen.

Insider-Tipp: Die Nachfrage ist groß. Am sichersten bekommst du Käse von Frühsommer bis Spätsommer – und zwar möglichst früh am Tag. In Loznati lohnt auch die Taverne Bukaleta für Lamm und Olito.