Kampor: Kloster, Gedenkstätte, Sonnenuntergang
Kampor eignet sich perfekt für einen halben Tag, der Geschichte und Baden verbindet. Starte zu Fuß in Rab-Stadt: Der 3 km lange, befestigte Uferweg führt zum Franziskanerkloster St. Euphemia mit seinen Kirchen St. Euphemia und St. Bernardin sowie Sammlungen sakraler Kunst, alter Bücher und Münzen. Weiter in Kampor liegt die Gedenkstätte für das italienische Konzentrationslager von 1942–43, in dem bis zu 15.000 Menschen interniert waren und Tausende starben. Die 1955 vom Architekten Edvard Ravnikar gestaltete Anlage ist ein stiller, eindrücklicher Ort – bitte respektvoll verhalten. Danach geht es zum Strand Kampor Mel, den der Tourismusverband für seinen feinen Sand und die schönsten Sonnenuntergänge der Insel lobt. Wer am 16. September auf Rab ist, kann das Fest der hl. Euphemia erleben. Zurück geht es zu Fuß, mit dem Rad oder dem Bus. Öffnungszeiten des Klosters vorher erfragen.